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Die ausgebrannte Organisation – erkennen und vermeiden

Burnout beschreibt wohl für die meisten einen Gesundheitszustand eines Menschen. Doch auch Organisationen können ausbrennen. Der «organizational burnout» ist ein Zustand tiefer Erschöpfung und Bewegungsunfähigkeit einer Organisation, der nicht aus eigener Kraft überwunden werden kann. Sind bereits deutliche Anzeigen vorhanden, muss das Management Bestehendes rigoros in Frage stellen.

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Ursachen und Zusammenhänge

Erleiden in einer Organisation mehrere Menschen ein Burnout, so beginnen sich die Strukturen langsam aufzulösen. Die Organisation an sich erkrankt. Doch eine ausgebrannte Firma entsteht keineswegs allein durch die Summe von individuellen Burnouts. Schlechte Strukturen und Prozesse, unklare Verantwortlichkeiten und tägliches «Brände löschen» machen Mitarbeitende mürbe. Die Betroffenen verlieren dabei das Verständnis für ihre Arbeit und das Unternehmen. Die Menschen sind jedoch lediglich Symptomträger, der eigentliche Patient ist das Unternehmen. Meist wird dies nicht verstanden. „Die ausgebrannte Organisation – erkennen und vermeiden“ weiterlesen

Kaizen Events: 30 Jahre Unsinn

Kaizen Events sind Unsinn

Seit bald drei Jahrzehnten wird über Toyota, Lean, Kaizen, KVP und Co. berichtet. Eine tolle Sache, wenn dabei nicht zu oft Unsinn erzählt würde. Einmal mehr geht diese Tatsache auf fehlendes Verständnis für die Materie zurück. Betrachten wir deshalb den „Kaizen Event“ ein wenig.

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Kaizen wird nicht verstanden

Jeder, der sich mit Lean Management beschäftig, kennt Kaizen. Meist mit „dem Weg zum Besseren“ über­setzt. Nicht selten wird behauptet, dass Kaizen verstanden oder gar verinnerlicht wurde. Zumindest Letzteres ist nicht häufig anzutreffen, denn es steht weit mehr hinter diesem einen Wort als man denkt. „Kaizen Events: 30 Jahre Unsinn“ weiterlesen

Supply Chain Management – die 5 wichtigsten Trends

Fünf Trends des SCM

Die Entwicklung der Technik hat direkte Auswirkungen auf Unternehmensprozesse. Besonders das Supply Chain Management (SCM) ist stark betroffen. Dass die Entwicklung immer schneller läuft, macht die Sache nicht einfacher. Fünf Trends zeigen, in welche Richtung es geht.

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Bis heute gibt es keine allgemeingültige Definition für Supply Chain Management. Allen Versionen gemeinsam ist aber, dass sie die Harmonisierung sämtlicher Abläufe der Lieferkette als notwendig bezeichnen. 

Bei Wikipedia findet sich eine Definition von Sebastian Kummer (abgefragt 11.5.17):

«Supply Chain Management (SCM) ist ein prozessorientierter Managementansatz, der alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfertig- und Endprodukten und Informationen entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette (‹Supply Chain›) vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden umfasst und das Ziel der Ressourcenoptimierung für alle an der Supply Chain beteiligten Unternehmen verfolgt.»

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Lean-Veranstaltungen ab August 17

Wissen mit anderen Menschen teilen

Stammtisch-Anlässe

  • Am 3. August in Zürich – Toyota Weg, das 4P-Modell sowie die 14 Prinzipien des Managements (Infos und Anmeldung)
  • Am 17. August in Willisau bei Brack.ch inkl. Führung – Nutzen von Lean und MTM in der Logistik (Infos und Anmeldung)

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5S – Weit mehr als „schöner Arbeiten“

Methoden sind nicht alles

Die Menschen ausserhalb von Asien betrachten die dortigen Eigenarten meist mit Unverständnis. Gerade die extreme Reduktion einer Sache, einer Methode oder eines Sachverhaltes auf wenige Zeichen. Im Gegensatz dazu stösst es in China und Japan auf Unverständnis, dass uns alles Wort für Wort dargelegt wird. Kein selbständiges Nachdenken und Erforschen über Jahre hinweg, um zu erkennen, was sich hinter etwas verbirgt.

5s

Einstieg in die Thematik

Zum Einstieg einige Beschreibungen der 5S-Methode:

  • „Die Methode 5S wird zur Gestaltung von verschwendungs-, störungsarmen (-freien) Arbeitsplätzen verwendet.“
  • „Die 5S-Methode ist eine systematische Vorgehensweise, um den eigenen Arbeitsplatz und die Arbeitsumgebung derart zu gestalten, dass der Bearbeiter sich optimal auf die wertschöpfenden Tätigkeiten konzentrieren kann.“
  • „Die 5S-Methode ist eine japanische Qualitätstechnik, um den Arbeitsplatz dauerhaft effizient zu gestalten.“
  • „5S ist eine systematische Vorgehensweise, um in fünf Schritten zu effizienten Prozessen durch Ordnung, Sauberkeit und Standardisierung am Arbeitsplatz zu gelangen.“

Die Aussagen vermitteln den Eindruck, die Methode sei rasch verständlich und anwendbar. Seit Jahren starten die meisten Unternehmen ihre Lean-Aktivitäten damit. Berater weltweit erfreuen sich der Leichtigkeit des Verkaufs und den raschen Erfolgen beim Kunden. „5S – Weit mehr als „schöner Arbeiten““ weiterlesen